Warum „Sarastro“?

Wer kennt nicht die berühmten Arien aus Mozarts „Zauberflöte“? Die „heil’gen Hallen“ sind das Reich des weisen Priesters Sarastro, eines Vertreters edlen Menschentums – als Gegenfigur zur Königin der Nacht. Sein Name steht für Humanität, Weisheit und Güte, Ideale, die das Fundament der Freimaurerei bilden. In den Prüfungen, die Sarastro den Helden auferlegt, spiegeln sich Einweihungsriten der Freimaurer. Mozart und Librettist Schikaneder waren Logenbrüder. In literatur- und musikhistorischen Deutungen wird Sarastro teils mit Ignaz von Born, einem führenden Wiener Freimaurer, in Verbindung gebracht. Die Namenswahl markiert damit Programm und Anspruch: am „Tempel der Humanität“ zu bauen.
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Geschichte der Loge
Die Freimaurerloge Sarastro wurde im Jahre 1970 durch 15 Brüder der Loge „Furchtlos und Treu“ gegründet. Ihre Mitgliederzahl entspricht heute in etwa derjenigen der einstigen Mutterloge. Sarastro ist eine von vier Stuttgarter Logen, die sich ein altehrwürdiges, schön gelegenes Logenhaus teilen – in ruhiger Lage, unweit der Innenstadt.

In einer unvergeßlichen Festarbeit wurde die Loge in Anwesenheit von 180 Brüdern aus 5 Ländern durch die Lichteinbringung eingesetzt. Der Redner begann damals mit den Worten:
„Als der Gedanke an Sarastro in uns zu leben begann, erfüllte sich die freimaurerische Idee. Das Licht erhielt einen neuen Impuls. Es breitete sich mit der Kraft unserer Überzeugung aus.“

Dies ist immer noch so: Beim 25. Stiftungsfest im Jahre 1995 waren wir bereits 55 Brüder, im Jahr 2013 waren es 60.
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