Sarastro Stuttgart – Freimaurerloge

Was ist Freimaurerei?

Im Mittelpunkt stehen Werte wie Humanität, Brüderlichkeit, Toleranz, Freiheit, Gerechtigkeit und Friedensliebe. Freimaurer fühlen sich der Würde, Freiheit und Selbstbestimmung des Menschen verpflichtet. Logen sind ethisch orientierte Zirkel, in denen wir unsere Haltung reflektieren, Haltungen schärfen und Verantwortung im Alltag leben.
Von der Bauhütte zur Idee – Ursprung, Wandel, Wirkung
Die historische Erzählung der Freimaurerei setzt bei den Werkmaurern des Hoch- und Spätmittelalters an: mobile Steinmetzen, die an Kathedralbaustellen Wissen, Aufnahme, Beförderung und Meisterwürde regelten. In den Bauhütten – der „Loge“ – wurden Lehrlinge feierlich aufgenommen, Gesellen geprüft und Meister eingesetzt. Diese feierlichen Stationen erklären die bis heute tragfähige Grundgrammatik von Aufnahme, Beförderung und Meistergrad. Reisende Baumeister brachten ihre Kunst über Ländergrenzen hinweg ein; Bauhütten wurden zu Horten spezialisierter Kenntnisse, Disziplin und gemeinsamer Regeln.
Warum „Loge“?
Die Bauhütte – der Hort der spezifischen Kenntnisse – wurde zum Sinnbild der Gemeinschaft der Werkmaurer. Der Begriff „Loge“ bezeichnete den Ort der Arbeit und des Wissens – heute ein geschützter Raum für Reflexion, Gesprächskultur und gelebte Verantwortung. Aus dieser Tradition entwickelte sich die moderne Freimaurerei mit ihren ethischen Idealen und ihrer symbolischen Sprache.
1717 & 1723 – die „moderne“ Freimaurerei
Im 18. Jahrhundert verdichtet sich der Übergang von der operativen zur „spekulativen“ Freimaurerei: Am 24. Juni 1717 formiert sich in London die erste Großloge; die sogenannten „Constitutions“ (1723) bündeln Aufklärungsideen wie Gewissens-, Denk- und Glaubensfreiheit und stellen die ethische Arbeit am Menschen in den Mittelpunkt. Die Texte setzten international Maßstäbe und erklären, warum Freimaurerei bis heute als Schule der Haltung verstanden wird – weniger als Vereinskonstrukt, mehr als Methode.
Warum das heute zählt
Für Suchende ist die Freimaurerei kein Museum, sondern eine Methode: ein werteorientierter Rahmen, Wissenstransfer in Form von Symbolen, Arbeit an Haltung statt Parolen – getragen von Gesprächskultur, Verlässlichkeit und dem Willen, das Erkannte im Alltag zu leben.

Keine Angst vor der Freimaurerei!

100 Fragen zu allen Bereichen und der Versuch, darauf Antworten zu geben.

Termine der Gästeabende

Jeden dritten Donnerstag im Monat ab 19.30 Uhr
(Änderungen vorbehalten)
Erleben geht vor Beschreiben

Freimaurerwerden?

Keine noch so wohlklingende Beschreibung ersetzt die unmittelbare Erfahrung. Daher laden wir Interessierte herzlich zu unseren Gästeabenden ein. Reihum halten Brüder Vorträge zu spannenden Themen, über die wir in der Runde diskutieren, bevor der Abend gesellig ausklingt. An diesen Abenden können Sie Fragen stellen und einzelne Brüder kennenlernen. Vielleicht begegnen Sie hier Ihrem künftigen Mentor – oder einem Bruder, der später Ihr Bürge beim Eintritt in die Loge sein möchte.